Hausärztlichen Gemeinschaftspraxis Dipl. Med. Andreas Ritter, Anna Schütz & Dr. med. Tina Stellwag

Geriatrische Betreuung

Höheres Lebensalter bedeutet erhöhte Empfindlichkeit für Einflüsse von außen. Es können Komplikationen auftreten, langjährige Erkrankungen können sich auswirken und zu einer chronischen Entwicklung führen. Bedeutsam sind das erhöhte Risiko einer eingeschränkten Selbstständigkeit, die schleichende Verschlechterung der eigenen Versorgung und auch das Auftreten von Schmerzen insbesondere durch Verschleiß im Bewegungsapparat. Um eine gute Lebensqualität zu erhalten, ist dann eine adäquate Schmerztherapie erforderlich.

Individualität berücksichtigen

Die Geriatrie ist in der Medizin ein Bereich, der sich mit Erkrankungen des höheren Lebensalters beschäftigt und die besondere Lebenssituation des alten Menschen berücksichtigt. Hierzu zählen altersbedingte Leistungsminderungen und Einschränkungen. Dabei berücksichtigen wir die individuelle Lebenssituation des Patienten. Geriatrische Patienten sind in der Regel 70 Jahre und älter und leiden oft unter verschiedenen Erkrankungen (Multimorbidität). Der Krankheitsverlauf älterer Menschen weist Besonderheiten auf, die ein spezifisches, individuell auf den einzelnen Patienten abgestimmtes Behandlungskonzept erfordern.

Gemeinsam stark

Als Hausarzt in Nidda sind wir besonders gefordert, die Koordination der Behandlung, den Kontakt zu den Fachkollegen und den sozialen Diensten zu übernehmen. Dazu gehört bei zunehmender Immobilität auch die Betreuung im häuslichen Umfeld durch regelmäßige Hausbesuche. Dabei beziehen wir auch die Bezugspersonen der Patienten ein. Zur Einschätzung der Situation des Patienten und deren Verlauf stehen standardisierte Checklisten (z.B. der Barthel-Index) zur Verfügung.

Wir können mit Demenz umgehen

Eine besondere Herausforderung in der geriatrischen Betreuung sind Patienten mit der Entwicklung einer Demenz. Sie ist definiert als ein Defizit in Bereich der Kognition (Gedächtnis, Wortfindung, Orientierung) der Emotion (Stimmungsschwankungen) und von sozialen Fähigkeiten. Mit kognitiven Ausfällen ist nicht die normale „Altersvergesslichkeit“ gemeint, sondern der dauerhafte Verlust insbesondere des Kurzzeitgedächtnisses. Die Betroffenen verlieren im weiteren Verlauf das Zeitgefühl und die Orientierung. Wichtig zu wissen ist das durch Schwerhörigkeit, Sehschwäche, Flüssigkeitsverlust und depressive Erkrankungen demenzähnliche Symptome auftreten können (Pseudo-Demenz). In unserer Hausarztpraxis bieten wir Testverfahren zur Erfassung einer Demenz auch im Frühstadium an und können dann bei entsprechendem Verdacht weiter Untersuchungen einleiten.

Wir freuen uns Ihnen behilflich sein zu dürfen.

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